Sparplan.com: Endlose Möglichkeiten für Anleger mit dauerhaften Sparvorhaben

Die Deutschen gelten traditionell als sehr sparfreudiges Volk, wie die hohe Anzahl der Sparpläne zeigt. Dass diese vermeintliche Charaktereigenschaft tatsächlich existiert, zeigt sich einmal daran, dass die Sparquote – also die durchschnittlichen Rücklagen, über die jeder Bundesbürger verfügt – in den vergangenen Jahren weiterhin gestiegen ist. Aus Sicht von Experten ist dieses Verhalten durchaus berechtigt. Denn finanzielle Vorsorge wird für die Verbraucher zunehmend wichtiger, weil die gesetzlich garantierten Rentenleistungen für die Rentenempfänger von morgen kaum ausreichen werden, um alle laufenden Kosten zu tragen.

Fraglich ist für viele Bankkunden, mit welchem Sparmodell sie am besten versorgt sind. Vielfach empfehlen Finanzberater die so genannten Sparpläne. Aus gutem Grund, denn den klassischen Sparplan gibt es in so vielen verschiedenen Ausführungen, dass sich in diesem Bereich im Prinzip gleichermaßen für eher konservativ Sparer als auch risikofreudige passende Produkte angeboten werden. Die große Vielfalt macht es für interessierte Verbraucher aber eben zudem schwierig, den am besten geeigneten Sparplan ausfindig zu machen. Doch glücklicherweise haben Internetnutzer die Möglichkeit, sich über einen virtuellen Sparplan Vergleich mit den wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Sparmodellen zu versorgen, während sie früher entweder auf mitunter kostenpflichtige Beratungsangebote oder ein hohes Maß an Eigeninitiative angewiesen waren.

Nehmen Sie sich Zeit für die Kalkulation der monatlichen Sparbeträge

Der Sparplan ist bei vielen Anlegern deshalb so beliebt, weil im Vergleich zu vielen anderen Geldanlagen wie im Bereich der Festgeld- und Tagesgeldkonten keine hohen Einmalzahlungen verlangt werden, um den Start in die Sparphase wagen zu können. Dennoch muss erwähnt werden, dass es Produkte gibt, bei denen einmalig höhere Summen zum Beginn der Laufzeit des Sparplans erforderlich sind. Bei den meisten Angeboten jedoch ist diese Vorgehensweise nur eine zusätzliche Chance, um die eigene Rendite noch zu verbessern. Normalerweise reicht es vollkommen aus, wenn Sparer allmonatlich einen fixen Betrag in ihren Sparplan einzahlen. Darüber hinaus müssen sich Anleger vorab entscheiden, für welchen Zeitraum sie Zahlungen planen und wie hoch die Monatsraten liegen sollen. Gerade bei den Raten sollten Verbraucher zu Beginn lieber Vorsicht walten lassen um herauszufinden, welche Summen sie pro Monat tatsächlich entbehren können. Anpassungen während der Laufzeit sind hingegen möglich.

Bausparverträge: Die bekannte Sparplan-Variante

Der Klassiker unter den Sparplänen ist der Bausparvertrag. Obwohl Laien selbigen vielfach gar nicht als Sparplan einordnen würden. Faktisch jedoch ist er nichts anderes als ein Produkt, bei dem in monatlichen Raten ein vom Anleger festgelegtes Sparziel erreicht werden soll. Die Besonderheit hierbei besteht darin, dass Bausparverträge zwar durchaus als Geldanlage relevant sein können. Mehrheitlich aber nutzen Verbraucher diesen Sparplan zur Immobilienfinanzierung. Als Vorteil erweist sich diesbezüglich für die Kunden, dass ihnen für das zugehörige Bauspardarlehen die Kreditzinsen aus dem Moment des Sparbeginns zugesichert werden, auch wenn sich die Konditionen zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme des Kreditrahmens von der Bausparkasse massiv verändert haben sollten. Der Bausparvertrag gehört zu den konservativen und mittelfristig ausgerichteten Produkten. Inzwischen sind auch staatliche Förderungen möglich beim Bausparen.

Banksparpläne: Festzins und Zinsstaffelungen sind möglich

Zu den konservativ Sparplänen gehört auch der so genannte Banksparplan. In den meisten Fällen wissen Anleger schon vor der Investitionsentscheidung, wie hoch die Zinsen bei diesem Sparplan ausfallen. Damit ist ebenfalls bekannt, welche Rendite erzielt wird und welcher Betrag am Ende herauskommt. Unterschieden wird in Banksparpläne mit fester jährlicher Verzinsung und Produkte, bei denen die Verzinsung gestaffelt erfolgt. Höher fallen die Zinssätze meist dann aus, wenn Sparer sich für längere Laufzeiten entscheiden. Manche Anbieter werben zudem mit einem so genannten Bonuszins. Banksparpläne sind – wie der Bausparvertrag – klar dem Bereich der sicheren Produkte im Sparplan Vergleich zuzuordnen.

Staatliche Förderung bei Riester- und Rürup-Sparplänen

Ebenfalls aus dieser Sparte des Sparplan-Marktes stammen der Riester-Sparplan und der Rürup Sparplan. Beide Modelle beruhen erwartungsgemäß auf dem Konzept der Zusatzrenten mit staatlicher Förderung, also der Riester-Rente und der Rürup-Rente. Im Sparplan Vergleich zeigt sich, dass diese beiden Modelle den Sparern während der Laufzeit kaum Gestaltungsspielraum für Korrekturen und Flexibilität bieten können. Dank der Fördermöglichkeiten lohnen sich die Sparpläne aber dennoch für viele Anleger, die langfristig vorsorgen möchten. Beide Produkte werden wiederum in unterschiedlichen Varianten angeboten. So können Kunden ihre Wahl zugunsten von Riester- oder Rürup-Banksparplänen treffen oder der Alternative als Fondssparplan den Vorzug geben. Positiv für Sparer bei den beiden Renten-basierten Ansätzen die Tatsache, dass Anleger vorab ganz genau wissen, welche Zuschüsse sie erhalten können. So lässt sich präzise kalkulieren. Der Riester-Sparplan kann zudem auch als Modell zur Immobilienfinanzierung genutzt werden. Zudem besteht bei der Rürup-Rente die Möglichkeit, die Beiträge steuerlich geltend zu machen.

Börsenengagement mit dem Fondssparplan

Widmen wir uns nun dem im vorherigen Abschnitt angesprochenen Fondssparplan. Diese Angebote sind vor allem für Anleger geeignet, die sich zwar für den Börsensektor interessieren, aber darauf verzichten möchten, auf eigene Faust einzelne Aktien zu Investitionszwecke auszusuchen. Die Fonds werden von erfahrenen Profis verwaltet, so dass auch Einsteiger mit diesen Angeboten gut aufgestellt sein können. Typisch Sparplan, können Verbraucher auch bei den Fondssparplänen schon mit geringen monatlichen Beiträgen ab etwa 25 oder 50 Euro investieren. Anleger können hier extrem flexibel vorgehen und auch zeitnah wieder aussteigen, sofern sie sich neu orientieren möchten. Dafür ist das Verlustrisiko trotz Streuung des Risiko durch Investitionen in Fonds aus unterschiedlichen Sparten deutlich höher. Einen Einlagenschutz wie bei Bausparverträgen und anderen sicheren Sparplan-Modellen gibt es in diesem Fall nicht.

Risiko bei ETF-Sparplänen kann sich bezahlt machen

Spekulativ ausgerichtet ist auch die Variante namens ETF-Sparplan. Wie bei Fondssparplänen sind Sparer hier besonders flexibel und können zudem zu jedem Zeitpunkt Veränderungen ihrer Rahmenbedingungen vornehmen. Ein Vorteil für Anleger bei den „Exchange-traded Funds“, so der ausführliche Name der Produkte, liegt in den geringen Kosten für die Sparer. Diese Einsparungen bei den Ausgabeaufschlägen werden durch die den Verzicht auf dauerhafte aktive Verwaltung der Fonds erzielt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die spezielle Struktur der ETF-Sparpläne keineswegs zum Risiko für Anleger werden muss. Auch wenn hier weder eine Einlagensicherung existiert, überzeugen die Sparpläne dieser Form durch niedrige Eingangssparraten und gute Renditen in den vergangenen Jahren.

Tagesgeld: Guthabenaufbau in kleinen Schritten

Ein weiteres Modell aus dem Bereich der sicherheitsorientierten und konservativen Sparpläne ist der so genannte Tagesgeld-Sparplan. Tagesgeldprodukte gehören bereits seit Monaten zu den gefragtesten Angeboten des Kapitalmarktes. Die Gelder der Sparer sind auch hier über die gesetzliche Einlagensicherung (ergänzend über mögliche freiwillige Maßnahmen der anbietenden Bank) abgesichert. Diese Sparpläne sind eine Ausnahmeerscheinung, denn vielfach verlangen Banken im Rahmen der Eröffnung eines Tagesgeldkontos die Einzahlung eines Mindesteinlage. Der Sparplan Vergleich zeigt, dass der Tagesgeld-Sparplan Verbrauchern die häppchenweise Einzahlung erlaubt, ohne dass dabei die üblichen Vorteile eines Tagesgeldkontos auf der Strecke bleiben. So können die Sparer weiterhin jederzeit und in vollem Umfang über ihre Einlagen verfügen. Interessant an diesem Ansatz ist außerdem, dass Verbraucher erfreulich flexibel an ihrem Vermögensaufbau arbeiten können. Vereinzelt werden den Anlegern zusätzliche Startguthaben als Belohnung für die Entscheidung gutgeschrieben.

Der VL-Sparplan: Zuschüsse vom Staat als zusätzlicher Anreiz

Die so genannten Vermögenswirksamen Leistungen kennen die meisten Verbraucher eher im Zusammenhang mit der Altersvorsorge. Doch es gibt durchaus auch die Möglichkeit, in einen VL-Sparplan zu investieren. Geeignet ist das Modell generell für jeden Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Die Basis-Leistungen für den Sparplan zahlt in diesem Zusammenhang der Arbeitgeber. Allerdings können die Arbeitnehmer diese Beiträge ihrerseits freiwillig erhöhen, um mehr in den Vertrag einzuzahlen. In Frage kommt der VL-Sparplan indes nicht nur Berufstätige mit VL-Ansprüchen. Wer keinen Anspruch, kann die Beträge auch vom Lohn abziehen und in die Sparpläne einzahlen lassen. Auf diese Weise können Sparer zusätzlich in den Genuss staatlicher Extraleistungen wie der Arbeitnehmersparzulage kommen! Eine feste Bindung an ein einziges Sparplan-Modell sieht dieser Ansatz nicht vor. Interessenten können sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Sparplan-Angebote. Lohnen kann sich der Einsatz als Tilgungsmechanismus für Baudarlehen. Die Laufzeit liegt grundsätzlich bei sechs Jahren, die Auszahlung der Sparsummen erfolgt jedoch erst nach insgesamt sieben Jahren. Entscheidet sich der Sparer bezüglich des VL-Sparplans für einen Bausparvertrag oder die besagte Kredittilgung können Förderansprüche wirksam werden.

Der Zertifikate-Sparplan: Risikobereitschaft kann sich lohnen

Der letzte im Bunde ist der Zertifikate-Sparplan. Der Sparplan Vergleich weist die Produkte dieser Art nicht nur als relativ risikobehaftet und spekulativ aus. Wie bei den Fondssparplänen und ETF-Sparplänen fehlt es in diesem Fall an der Einlagensicherung. Die Laufzeit kann hier vom Sparer den eigenen Vorstellungen entsprechend festgelegt werden. Im direkten Vergleich mit der Variante Fondssparplan schneidet mancher Zertifikate-Sparplan vor allem hinsichtlich der Gebühren und Kosten mitunter deutlich besser ab. Kunden müssen zwangsläufig ein Depot eröffnen, um in dieser Richtung mit den Schuldverschreibungen (denn das sind Zertifikaten genau genommen) aktiv werden zu können. Kritisch ist an diesem Produkt, dass der Anbieter des jeweiligen Produkts in die Insolvenz abstürzen kann. Die Einlagen der Sparer sind in diesem Ernstfall ebenfalls verloren. Demgegenüber stehen die überdurchschnittlichen Renditen, die viele Zertifikate-Sparpläne vorweisen können. Günstig ist zudem auch die Tatsache, dass bei diesem Ansatz keine Ausgabeaufschläge fällig werden.

Fazit zum Thema Sparplan

Die Auswahl ist groß, da fällt es manchem Verbraucher schwer, die richtigen Produkte aus der Masse herauszufiltern. Sich die Mühe zu machen, die eigenen finanziellen Möglichkeiten auszuloten und sich Gedanken über die gewünschte Spardauer zu machen, ist der erste wichtige Schritt. So finden Anleger heraus, welche Produkte eher nicht geeignet sind. Darüber hinaus bestimmt die eigene Einstellung zu Aspekten wie Sicherheit, Risiko und vor allem die Rendite-Vorstellung, mit welchen Sparplänen welcher Anlegen am besten versorgt ist.

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